Was ist CBD – über die richtige Anwendung von Cannabisöl zur Steigerung des Allgemeinbefindens

Die alte Heilpflanze Hanf und die damit verbundenen Stoffe erleben in jüngster Zeit ein Comeback. Bereits vor hunderten von Jahren wussten die Menschen in Deutschland und in aller Welt von der Heilwirkung und der tollen Wirkung auf das Wohlempfinden. Dies Wissen ging durch Verbote und einseitige Medienberichte leider verloren. Erst durch die Forschung ging CBD wieder in die Stoffe der zu untersuchenden Mittel mit verblüffenden und sehr aufschlussreichen Ergebnissen. Heute kann man auch ganz legal Cannabisöl kaufen.

Was ist CBD?

CBD gehört, ebenso wie das weitaus bekanntere THC zu den Cannabinoiden. Diese Stoffe sind in der Hanf Pflanze enthalten. Das THC ist der Stoff, der dem Haschisch und den anderen Cannabis Produkten zu seiner berauschenden Wirkung verhilft.

CBD ist aber weitaus mehr: Grundsätzlich ist sogar unser Körper in der Lage Stoffe zu produzieren, welche diesem chemischen Formenkreis entsprechen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Produkte aus der Cannabis Pflanze als verträglich und gut einsetzbar gelten. Mehr noch. Man kann nach Ergebnissen aus der Forschung davon ausgehen, dass diese Produkte sich positiver auf den Organismus auswirken, als das bei anderen Formen der chemischen Produktion der Fall ist.

CBD in der Medizin

Die medizinische Wirkung ist klar erwiesen

Während man sich in Deutschland politisch noch schwer tut CBD als Medikament an zu erkennen gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika schon in mehreren Staaten eine Zulassung. So gilt Cannabis inzwischen schon in 23 Staaten als legal – zu medizinischen Zwecken. Noch mehr lassen es als Therapie Mittel gegen Epilepsie. So ist in zusätzlichen 11 Staaten diese Zulassung erlaubt.

Störungen des allgemeinen Befindens

Es gibt viele innere Zustände, die streng genommen nicht als Krankheit zu sehen sind, wohl aber das eigene Wohlbefinden nachhaltig negativ beeinflussen können. Innere Unruhe, Krämpfe oder eine allgmeine Verstimmung gehören zu solchen Störungen des Allgemeinbefindens. Diese kann man nun mit Medikamenten behandeln oder sie einfach aushalten. CBD bietet hier einen Ausweg. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass diese Stoffe aus der Cannabis Pflanze das eigene Befinden nachhaltig zum Positiven beeinflussen können.

Entkrampfende Wirkung

Die entkrampfende Wirkung von CBD gilt als sicher erwiesen. So eignet sich der Stoff bei einer Vielzahl an Problemen, die mit Krampferscheinungen einher gehen, um dieses Symptom zu reduzieren oder gar zu eliminieren. Man hat die Möglichkeit das Mittel auch gegen leichte Beschwerden einzusetzen. Hierbei wären die Beschwerden von Frauen während der Menstruation zu nennen.

Schlechte Empfindungen nach dem Konsum von THC beseitigen

Wer sich über eine Störung des Befindens nach dem Konsum von Haschisch beschwert, dem sei CBD als Gegenstoff zu empfehlen. Nach mehreren Studien wirkt CBD den negativen Gefühlen nach dem Konsum von THC entgegen. Die Symptome können dabei vielfältig sein. Neben allgemeinen Gefühlsproblemen kann man auch die Störungen des allgemeinen Empfindens registrieren, wenn eine falsche Dosierung oder ein schlechtes Setting durch THC erfolgte. CBD vermag diese Empfindungen nicht nur zu reduzieren, sondern setzt dem eine Neutralisierung gegenüber.

CBD bei Bewegungsstörungen

Ein hauptsächliches Symptom der Parkinson Störung ist das Auftreten von ungewolltem Zittern und unwillkürlichen Bewegungen. Gegen diese Symptome kann das Mittel gezielt eingesetzt werden und hierbei für eine deutliche Besserung der Symptome sorgen.

Auch andere Bewegungsstörungen, die in einen ähnlichen Formenkreis gehören können so reduziert und nachhaltig gebessert werden oder auch, je nach Ausprägung der Störung, komplett beseitigt werden.

Fazit

Man kann die medikamentöse Anwendung von CBD Öl noch nicht abschätzen, da einige Studien noch nicht abgeschlossen sind. Der Stoff bietet im Vergleich zu anderen Wirkstoffen ein gutes Spektrum an Wirkungen ohne die harten Nebenwirkungen vieler anderer Substanzen auf zu weisen. Man kann sicher sein, dass die Forschung, welche sich sehr im Bereich CBD weiterentwickelt, noch weitere Verwendungen zu Tage fördern werden.Auch Verwendungen im Off Label Bereich sind heute schon gebräuchlich. Das bedeutet, dass das Medikament zwar eine Zulassung gegen Epilepsie hat aber gegen andere Krämpfe oder Störungen des allgemeinen Befindens eingesetzt wird. So natürlich dieser Wirkstoff ist, so arm ist er auch an Nebenwirkungen.

Eine Einnahme, die nur der Verbesserung des allgemeinen Empfindens verbessern soll ist nicht ratsam. Dennoch ist es denkbar, dass diese Ergebnisse dazu führen könnten den Stoff CBD erfolgreich in mehreren Einsatzgebieten zu verwenden, die alle damit zusammen hängend zu sehen sind. Die Forschungsergebnisse der kommenden Jahre werden voraussichtlich nachweisen, dass der Stoff zur Verbesserung in mehreren Therapie Manualen vorhanden sein könnten. Die Wirkung gegen Übelkeit könnte CBD auch zu einem Begleitstoff bei der Therapie schwerer Krankheiten machen, zum Beispiel in der Krebstherapie. Die abschließende wissenschaftliche Bewertung steht allerdings zum heutigen Zeitpunkt aus.

Quellen und weiterführende Literatur
https://hanfverband.de/node/3430